Feldenkrais Informationsabend am 15. Oktober 2015; 19.00-20.30 Uhr

Feldenkrais

Weshalb eignet sich Feldenkrais besonders zur Entwicklung von Körperintelligenz?

Wie viele andere Therapien hilft Feldenkrais bei Bewegungseinschränkungen, Verspannungen und Schmerzen. Doch Feldenkrais bietet mehr: Nicht nur werden Beschwerden gelindert, sondern man lernt gleichzeitig, mit welchem Verhalten künftige Beschwerden verhindert werden können. Nicht nur findet man körperliche Entlastung am Arbeitsplatz, sondern man lernt, wie man auch nach Feierabend fit sein kann. Nicht nur findet man Entspannung, sondern auch Gelassenheit in turbulenten Zeiten.

Was macht Feldenkrais anders?

Die meisten Beschwerden haben mit der Art und Weise zu tun, wie wir unseren Körper einsetzen. Indem Feldenkrais auf der Verhaltensebene ansetzt und die Selbstwahrnehmung trainiert, findet neben der therapeutischen Wirkung auch ein Lernprozess statt. Dieser Lernprozess hilft, sich mit der eigenen Welt auf eine sanftere Weise auseinanderzusetzen und dadurch den Körper weniger zu belasten. Das ist Körperintelligenz.

Feldenkrais erfahren

Über Feldenkrais kann man lange diskutieren. Doch die Erfahrung sagt viel mehr aus. Deshalb haben Sie die Gelegenheit, am 15. Oktober 2015 Feldenkrais an sich zu erfahren. Sie erhalten Hintergrundwissen und mehrere kleine Erfahrungserlebnisse. Und Sie haben bei einem kleinen Apéro die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.

Wann, Wo?

Donnerstag 19. 10. 2015, 19.00 – 20.30 Uhr
Feldenkrais am Kasernenplatz, Luzern
Praxis Konrad Wiesendanger
Hirschengraben 52, 3. Stock (Lift)
Eintritt frei, Platzzahl beschränkt! Anmeldung erwünscht.
info@ergosens.ch, 041 310 02 11

Habitus zum Zweiten

Habitus: mit Haltung zu mehr Energie

Habitus: mit Haltung zu mehr Energie

Am 10. August habe ich bereits zum Thema Habitus geschrieben (siehe hier). Am 28. August 2015 konnte ich in der Nähe von Bremen ein Seminar zum Thema Habitus präsentieren. Es ging dabei um Körperhaltung und wie wir uns „bewohnen“, wenn wir uns in unterschiedlichen Rollen befinden.

Im privaten und beruflichen Leben stehen wir in einem Spannungsfeld zwischen Verändern und Bewahren. Oft leiden wir, weil Veränderungen zu schnell oder zu langsam erfolgen. Wir wissen aber nicht, welches Tempo für uns angemessen ist.

Wenn wir uns in einer Situation im Körper nicht daheim fühlen, wirken wir nicht authentisch. Wir benötigen viel Energie, um uns durchzusetzen. Im Seminar untersuchten wir dieses „Heimatgefühl“ . In welcher Rolle fühlen wir uns zuhause, von welchem Moment an verlieren wir das Heimatgefühl. In einer Raumübung erfuhren die Teilnehmenden, aus welchem Habitus heraus sie ihre Welt betrachten. In sorgfältigen Schritten erkundeten sie, wie weit sie sich von ihrem Habitus entfernen konnten, ohne ihre Authentizität zu verlieren. Diese Erfahrung gibt Rückschlüsse darauf, wie schnell eine Entwicklung für ein Individuum erfolgen darf, ohne dass es seine Wurzeln verliert.

Die Fähigkeit, seine innere Welt in der Beziehung zur Umwelt wahrzunehmen, gehört zur Körperintelligenz. Sie erlaubt, die individuelle Dynamik innerer Prozesse zu respektieren und sich ohne Gefahr von psychischer und körperlicher Überlastung auf Neues einzulassen. Gerade in Zeiten grosser Umbrüche und Unsicherheiten kann die Körperintelligenz helfen, das Risiko für Burnout und dessen Folgeerkrankungen zu senken. Mit Körperintelligenz orientiert man sich nicht ausschliesslich an den Vorgaben der Aussenwelt, sondern schafft einen gesunden Ausgleich zwischen Herausforderungen und den vorhandenen Ressourcen.

Weitere Habitus-Seminare